Verschärfung der Energieeinsparverordnung ab 1. Oktober 2009
Geschrieben von Administrator
Thursday, 1. October 2009
Klimaschutz und Energiesparen für Mieter und Eigentümer
Der Endenergieverbrauch liegt im Gebäudebereich bei 40 Prozent. Das entspricht einem 20 prozentigen Anteil an Kohlenstoffdioxid jährlich, so eine Untersuchung lt. Bundesregierung. Eine Ursache hierfür ist, dass drei Viertel aller Wohngebäude vor 1979 errichtet worden sind. Damit entsprechen sie nicht einmal der ersten Wärmeverordnung, dem Vorreiter der Energieeinsparungsverordnung (EnEV). Ein anderer Grund liegt allerdings auch im Verbrauch. Warmwasser und Heizung machen in privaten Haushalten drei Viertel des Energieverbrauchs aus. Viel Energie und Geld ließe sich sparen, wenn die Gebäude besser wärmegedämmt und mit effizienten Heizungssystemen ausgestattet wären.
Enorm hohes Energie-Einsparpotenziel
Mieter, Mieterinnen, Vermieter, Vermieterinnen, Eigentümer oder Eigentümerinnen unterschätzen oft das enorme Einsparpotenzial, das Umwelt und Finanzen schont. Beispielsweise sind seit 1990 die Heizkostenpreise um fast 40 Prozent gestiegen. Jetzt muss für ein Quadratmeter rund 1 Euro an Heizkosten gezahlt werden. Bei einer 80m2 großen Mietwohnung sind dies circa 960 Euro im Jahr. Nach einer Sanierung, zum Beispiel im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms, können bis zu 500 Euro im Jahr gespart werden.
Was ändert sich ab Oktober 2009?
Wer ab Oktober 2009 neu baut, ist verpflichtet einen bestimmten Anteil des Wärmebedarfs aus regenerativen Energien zu decken. Diese Verpflichtung ergibt sich aus der Verschärfung der Energieeinsparverordnung. Außerdem führt die Bundesregierung das CO2-Gebäudesanierungsprogramm weiter und will den Anteil erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung auf 14 Prozent bis 2020 erhöhen.
Investitionen in erneuerbare Energien im Gebäudebereich lohnen sich: Man tut nicht nur dem Klima etwas Gutes, sondern spart auch Geld dabei. Denn die Amortisationszeiten für zum Beispiel Solarthermie-Anlagen verkürzen sich durch die Förderung beträchtlich.
Die Bundesregierung will das CO2-Sanierungsprogramm für Altbauten bis 2011 fortsetzen und gleichzeitig höhere Anforderungen an die Errichtung von Neubauten stellen. Für die energetische Sanierung älterer Bauten stellt die Bundesregierung allein für 2009 rund 1,5 Milliarden Euro für dieses Programm zur Verfügung.
Neue Förderrichtlinien ab dem 12. Juli 2010 Es können wieder Anträge auf Förderung beim BAFA gestellt werden. Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung
Wissen Sie, was ein Siedestein ist? Vermutlich nicht - dabei könnte es sich um einen wichtigen Baustein unserer künftigen Wärmeversorgung in Wohngebäuden handeln. Die Rede ist von Zeolith. Dieser Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet übersetzt "Siedestein". Diese Bezeichnung rührt daher, dass Zeolith - ein natürlich vorkommendes,…
Welche Heizung braucht das Haus? Notwendige CO2-Reduzierung und ständig steigende Energiepreise stellen diese Frage für den Bauherrn und Hauseigentümer ganz nach vorne. Am Beispiel eines gebauten Referenzhauses werden für Neubau und Altbau auf der Grundlage der Energieeinsparverordnung und nach den Förderkriterien der Kreditanstalt für Wiederaufbau praxisnah aktuelle Gas-, Wärmepumpen- und…
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat im Rahmen einer Presseveranstaltung des Deutschen Pelletinstituts ein Konzept zur haushaltsunabhängigen Mittelausstattung des Marktanreizprogrammes bzw. eine Alternative zum MAP vorgestellt. Denn aus dem ewigen Stop-and-go müsse die Bundesregierung endlich Konsequenzen ziehen und jetzt eine verlässliche und wirksame Förderpolitik für Erneuerbare Energien im Wärmesektor auf…
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 die Aufhebung der Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) beschlossen. Zur Erinnerung: Das Programm war im März 2010 wegen "unsicherer Einnahmeerwartungen" zunächst mit einer qualifizierten Haushaltssperre in Höhe von 115 Mio. Euro belegt worden.
Kunden kaufen sich Solaranlagen und bestellen diese bei einem Installateur ihrer Wahl. Der Installateur kauft beim Großhändler seiner Wahl und dieser kauft beim Hersteller seiner Wahl.
Der Hersteller leistet seine Garantie an den Großhändler, dieser an den Installateur und dieser an den Kunden. Nach zwei Jahren ist der Installateur aus…
In Osnabrück wurden die Dachflächen vermessen. Das Projekt SUN AREA ist eine sehr gute Idee und ermittelt geeignete Dachflächen für Photovoltaik. Eine sehr gute Ingenieurleistung. In einem Beitrag von 3 Sat wird über das Projekt berichtet. In diesem Beitrag werden absurde Behauptungen aufgestellt, die kommentiert werden müssen.
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=7304&mode=play
Wieder einmal beschäftigen sich mit der…
Endlich haben wir die offizielle Anerkennung für unsere These. Bei Solarwärmeanlagen ist die billigste Anlage, die beste Anlage.
Stiftung Warentest: 10 von 12 Solarthermie-Anlagen „sehr gut“ oder „gut“Einen klaren Beweis dafür, dass die Solartechnik inzwischen ausgereift ist und zuverlässig für warmes Wasser sorgt, sieht die Stiftung Warentest in ihrer Untersuchung…
Überall lesen oder hören wir die Phrase, dass die Sonne uns keine Rechnung schickt. Das ist formal richtig, weil uns der Mond, der Wind, das Wasser oder die Erde auch keine Rechnung schickt.
Die Energierechnung kommt von Ihrem Energieversorger oder Energielieferanten und Sonnenstrom ist im Moment der teuerste Strom, der produziert wird.…