Solarinfo 3.0 - Photovoltaik & Alternativen

Translator


powered by:

Aktuell sind 66 Gäste und keine Mitglieder online

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Röttgen und Rösler wollen Photovoltaik in Deutschland abschaffen

Die am 23.3.2012 verkündeten geplanten Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) laufen auf eine nahezu komplette Abschaffung der Photovoltaik in Deutschland hinaus. Erklärtes Ziel ist die kurzfristige Absenkung des Zubaus auf einen Marginalwert von 0,9 bis 1,9 Gigawatt pro Jahr. »Das EEG soll so verbogen werden, dass der Zubau der Photovoltaik auf einen marginalen Wert gedeckelt wird, unabhängig davon, wie billig sie wird«, sagt PHOTON-Herausgeber Philippe Welter.

Mit den angekündigten Kürzungen für große Photovoltaikanlagen sind diese sofort eine der billigsten erneuerbaren Energien, billiger noch als Offshore-Wind und billiger als Biomasse. Mit Milliardenaufwand haben die deutschen Stromkunden Solarstrom billig gemacht. Keine andere Art der Stromerzeugung hat jemals in so kurzer Zeit eine so schnelle Kostensenkung durchlaufen.

»Just in dem Moment, wo die Stromkunden von viel billigem Solarstrom profitieren könnten, will das Duo Rösler-Röttgen genau das verhindern«, so Welter.

Die Energiewende ist so nicht zu schaffen. Solarstrom ist in einer erneuerbaren Stromversorgung systemrelevant, um einen Strommangel im Sommer zu verhindern. Es bedarf mindestens eines Zubaus von 10 Gigawatt pro Jahr, um den Umbau der Stromversorgung auf erneuerbare Energien zu schaffen.

»Diese Maßnahme dient ausschließlich dem Schutz der Gewinne der großen Stromkonzerne, die aufgrund der preissenkenden Wirkung der Photovoltaik an der Strombörse immer weniger Geld verdienen«, zieht Welter das Fazit.