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| Sonnenkollektoren mit Erdreichkollektoren kombinieren |
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| Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 14:06 Uhr | |||
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Moderne Wärmepumpen nutzen Energie, die direkt vor der Haustür liegt Luft-Wärmepumpen sind überall nachzurüsten Weit verbreitet sind Flächenkollektoren im Erdreich als Energiespender für die Wärmepumpe. Hierfür müssen aber auf jeden Fall genügend große Außenflächen zur Verfügung stehen. Die Kollektorfläche sollte dabei rund doppelt so groß sein wie die zu beheizende Wohnfläche. Da im Neubau der Garten noch nicht angelegt ist, stellt die Verlegung hier kein größeres Problem dar - viele Bauherren legen beim Ausbaggern selbst Hand mit an. Schwierig wird es im eingewachsenen Garten eines Bestandshauses - der müsste komplett gerodet und neu angelegt werden. Zu berücksichtigen ist auch die Konsistenz des Erdreichs. Lehmige Böden sind gute, sandige Böden dagegen schlechte Wärmespeicher: Entsprechend größer muss die Kollektorfläche geplant werden. Die Kraft der Sonne integrieren Günstig ist es bei Erdreichkollektoren, im Sommer die Sonne über Solarkollektoren zur Bereitung von Warmwasser "einzuspannen". Denn wird der Boden auch im Sommer ausgekühlt, kann er vor dem Winter unter Umständen nicht ausreichend Wärme speichern. In der Folge können die Leistungszahlen der Anlage sinken und damit der Stromverbrauch steigen. Einige Hersteller bieten Wärmepumpen an, die im Sommer sogar ihr Funktionsprinzip umkehren und dann als Klimaanlagen mit geringem Energiebedarf arbeiten. Vorteil: Die Wärme, die aus dem Haus abgeführt wird, gelangt über die Kollektoren zurück in die Erde und lädt deren "Wärmeakku" zusätzlich auf. Wärmepumpen mit Erdsonden schließlich sind sehr aufwändig im Einbau, liefern aber langfristig den besten Wärmeertrag: Auf einen Teil elektrische Energie aus der Steckdose kommen 4,5 Teile Gratis-Wärmeenergie aus dem Boden. Vor einer Tiefenbohrung sind allerdings geologische Gutachten zur Beschaffenheit des Untergrunds einzuholen, nicht überall ist diese Form der Energiegewinnung möglich.
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