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Weltgrößter Gemeinschaftsstand zu Wasserstoff und Brennstoffzellen

Unter dem Stichwort "Clean Energy" gewinnt die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in der aktuellen Klimadebatte mehr und mehr an Bedeutung. Marktführer, klein- und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen präsentieren ihre Produkte und Innovationen aus allen Bereichen dieses Wirtschaftszweiges auf HANNOVER MESSE 2008 vom 21. bis zum 25. April die maßgebenden Trends und Themen der Industrie und geben Auskunft zu Wasserstoffproduktion, Brennstoffzellenkomponenten, stationäre, tragbare und mobile Brennstoffzellen, Anwendungen von Brennstoffzellen, Testsysteme für Brennstoffzellen, Reformer, Transport und Lagerung von Wasserstoff.

Einen wichtigen Beitrag dazu leistet der Gemeinschaftsstand "Wasserstoff und Brennstoffzellen" (Halle 13, Stand G66) mit rund 160 Ausstellern aus 25 Ländern und zeigt damit eine Rekordbeteiligung.

"Seit zwei, drei Jahren spüren wir einen starken Aufwind in der Branche durch kräftig steigende Teilnehmerzahlen - bei den Ausstellern und beim Fachpublikum", sagt Tobias Renz, Organisator des Gemeinschaftsstandes. Allein 50 Unternehmen sind 2008 erstmals auf dem Gemeinschaftsstand vertreten.

So können die Messebesucher einen konkreten Einblick in den aktuellen Stand der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie gewinnen: Alle Aussteller werden an den fünf Messetagen in 20-minütigen persönlich geführten Interviews ihre Produkte, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorstellen. Und Ankündigungen verschiedener Hersteller, in einem überschaubaren Zeitrahmen marktreife Produkte auch für breitere Anwenderkreise zu offerieren, könnten im Messegeschehen 2008 reichlich Diskussionsstoff bieten.

Nationales Innovationsprogramm zur Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland

Konkrete Förderprogramme, wie sie aktuell in Kanada, im US-amerikanischen Kalifornien, in Japan oder in der Europäischen Union aufgelegt sind, beflügeln jetzt auch die Branche in Deutschland mit dem milliardenschweren "Nationalen Innovationsprogramm zur Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NIP)" der Bundesregierung. Über einen Zeitraum von zehn Jahren werden "Leuchtturmprojekte" mit jeweils 50 Millionen Euro unterstützt, die Industrie beteiligt sich mit nochmals mehr als derselben Summe.

Aussteller erwarten wichtige Branchenimpulse Ausstellerstimmen im Vorfeld der diesjährigen Messe machen deutlich, dass mit der Beteiligung an der weltweit größten Präsentation der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Hannover wichtige Impulse für die gesamte Branche - von Herstellern über Zulieferer bis zu potenziellen Anwendern - erwartet werden. Auch wird in den global verstärkten Umweltschutzbemühungen und in den politisch geforderten Lösungsvorschlägen für eine nachhaltige CO2-Reduktion eine besondere Chance für diesen Zukunftsmarkt der Energieversorgung mit Strom und Wärme gesehen.

Brennstoffzellen als Weichenstellung für die Zukunft


So betont etwa Dr. Carsten Henschel von der BASF Fuel Cell GmbH (Frankfurt am Main) in einer kurzen Einschätzung: "Die Debatte über den Klimaschutz bereitet den Boden für eine effizientere Energienutzung und Energieerzeugung. Das gilt für den Einsatz moderner Dämmung, für die Gewichtseinsparung durch moderne Materialien und auch für die Einführung von Brennstoffzellen. Diese Technologie hat das Potenzial, die Energieerzeugung effizienter zu machen und langfristig den Energieverbrauch von Kohlenwasserstoffen und von Treibhausgas-Emissionen zu entkoppeln." Allzu euphorische Hoffnungen dämpft Henschel aber: "Effektiver Klimaschutz durch Brennstoffzellen wird in naher Zukunft noch nicht möglich sein. Dennoch müssen bereits heute die Weichen für diese Technologieentwicklung und deren Einführung gestellt werden."

Weitere Infos unter www.messe.de