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Förderung umweltfreundlicher Technologien: Führende EU-Forschungsinstitute starten die Europäische Allianz für Energieforschung

Die neue Europäische Allianz für Energieforschung (EERA) wird die europäische Energieforschung erweitern und nationale wie europäische Programme zusammenführen. EU-Forschungskommissar Potočnik und EU-Energiekommissar Piebalgs begrüßten die Initiative führender EU-Forschungsinstitute. Denn die Forschungsallianz wird eine Schlüsselrolle im EU‑Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) spielen. So soll sie einen Beitrag zur beschleunigten Entwicklung neuer Technologien mit geringem CO2-Ausstoß leisten, damit die EU auf dem Weg zu einer CO2‑armen Wirtschaft vorankommt.

EU-Forschungskommissar Potočnik sagte: „Mit der Schaffung der Europäischen Allianz für Energieforschung, die die nationalen und europäischen Energieforschungs­programme koordinieren wird, machen wir einen großen Schritt nach vor.“ EU-Energiekommissar Piebalgs ergänzte: „Der SET-Plan bietet Europa eine Blaupause für die Entwicklung einer Palette erschwinglicher, umweltfreundlicher, effizienter und emissionsarmer Energie­technologien von Weltklasse. Vor uns liegt die Chance, bei CO2-armen Technologien weltweit die Führung zu übernehmen.“

Im November 2007 hat die EU-Kommission den Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) auf den Weg gebracht, der der Energieforschung in Europa einen wichtigen Impuls verleiht. Er wird das Forschungspotenzial der maßgebenden europäischen Institute und Universitäten mit dem Engagement der europäischen Industrie und der Mitgliedstaaten zusammenführen.

Die Europäische Allianz für Energieforschung stellt den Forschungspfeiler des SET-Plans dar. Durch die Zusammenarbeit der maßgebenden nationalen Forschungsinstitute und Universitäten wird man sich vom heutigen Modell der Zusammenarbeit bei Einzelprojekten lösen können und statt dessen ganze Programme gemeinsam durchführen, die die gesamte Spanne von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Einsatzreife umfassen.

Der SET-Plan sieht auch eine Reihe neuer, vorrangiger europäischer Industrie-Initiativen vor, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von Technologien liegt, bei denen eine Zusammenarbeit auf Gemeinschaftsebene den größten Mehrwert bringt. In Vorbereitung befindliche Initiativen konzentrieren sich auf CO2-Abscheidung und ‑Speicherung, Bioenergie, Wind- und Solarenergie, das intelligente europäische Energienetz und nachhaltige Kernspaltung.

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