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2008: Rekordinteresse der Verbraucher an Solarenergie

(depr) Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) erreicht der deutsche Solarmarkt in diesem Jahr einen doppelten Rekord: Mit rund 170 000 neuen Solarstromanlagen und über 150 000 Solarwärmeanlagen wurden im Jahr 2008 so viele Anlagen auf deutschen Dächer installiert wie nie zuvor. Insgesamt sind derzeit bereits rund 1,8 Millionen Solaranlagen in Deutschland in Betrieb und ernten die umweltfreundliche Energie von der Sonne.

Auch für das kommende Jahr rechnet der Verband mit einer weiter steigenden Solaranlagen-Nachfrage. Zuversichtlich stimmen den BSW-Solar ein nahezu ungebremster technologischer Fortschritt und sinkende Herstellungskosten. Verbandsgeschäftsführer Carsten Körnig: "Die Preise für Solaranlagen sind im Sinkflug, Solarenergie damit für den Verbraucher attraktiv wie nie. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind die Kosten für eine fertig installierte Solarstromanlage auf dem Dach um 15 Prozent gesunken.“

Anlagenbetreiber von Photovoltaikanlagen erhalten für jede in das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde eine gesetzlich abgesicherte attraktive Vergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Deutschlandweit haben sich einige tausend Elektro-, Sanitär- und Dachdeckerbetriebe auf die gestiegene Solarnachfrage eingestellt und sich für die Installation von Solaranlagen qualifiziert.

Mit Hilfe moderner Simulationssoftware lassen sich die möglichen Solarerträge inzwischen sehr genau im Voraus berechnen, so dass sich das Betreiberrisiko beim Einsatz bewährter Technik auf ein Minimum reduzieren lässt. Über die geförderte Laufzeit von 20 Jahren liegt die Renditeerwartung je nach Standort und Anlagentyp in der Regel zwischen vier und sieben Prozent. Körnig: „Wer angesichts der Finanzkrise nach einer gesicherten Rendite für sein Erspartes sucht, ist mit der Investition in eine Solaranlage auf der sicheren Seite.“

Auch bei der Solarwärme ist die Nachfrage so groß wie nie zuvor. Der Absatz von Solarheizungen werde sich nach Verbandsangaben im Jahr 2008 mit rund 1,6 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche gegenüber 2007 verdoppeln. Bei Heizungssanierungen und Umstellung auf moderne Solarheizungen können Verbraucher ihren Heizöl- und -gasbedarf deutlich reduzieren und damit unabhängiger von starken Energiepreisschwankungen werden. Die Bundesregierung unterstützt Häuslebauer mit Investitionskostenzuschüssen im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarfoerderung.de