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Faust Solar rechnet mit Lieferengpässen

2010 ist Deutschland weltweit führend in der Photovoltaik-Technologie. Dabei stehen genau in diesem Jahr bedeutende Änderungen für die deutsche Solarstrom-Branche an: Ab dem 1. Juli greift eine kurzfristig beschlossene Kürzung der Subventionen für Solarstromtechnologie von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Bis zu diesem Termin wollen natürlich noch viele Endkunden ihre Solaranlagen installiert wissen.

"Diese hohe Nachfrage führt zu Engpässen in der Auftragsabwicklung innerhalb der Photovoltaik-Unternehmen", berichtet Walter Faust, Geschäftsführer der Düsseldorfer Faust Solar. Es sei aufgrund der Wetterverhältnisse eine Herausforderung, alle bestellten Anlagen fristgerecht zu diesem Termin zu verbauen. Zudem gebe es derzeit ungewohnt lange Lieferzeiten für einige Solar-Wechselrichter, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, berichtet Faust weiterhin. Aber genau diese Wechselrichter sind für eine volle staatliche Förderung der Photovoltaik-Anlagen unerlässlich.

In der Konsequenz führt dies dazu, dass Unternehmen wie Faust Solar nur einen Bruchteil der Aufträge, die täglich reinkommen, zügig abarbeiten können. Viele Endkunden müssen derzeit vertröstet werden und längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Dass zahlreiche Unternehmen der Solarwirtschaft streiken, könne er deshalb gut nachvollziehen, sagt Walter Faust. Trotzdem rät Faust Solar den Kunden, geplante Solarstrom-Projekte noch in diesem Frühjahr umzusetzen. Denn letztlich wird die Kürzung der Subventionen für Solarstromtechnologie zum 1. Juli 2010 kommen.

Wirtschaftsprognosen zufolge wird Deutschland auch danach weiterhin zu den Marktführern in der Installation von Photovoltaik-Anlagen zählen.