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„Energiefonds Westmünsterland GmbH" gegründet"

Der Strombedarf für rund 90 Vier-Personen-Haushalte kommt bald vom Solar-Kraftwerk nebenan: Auf den Dächern von sechs Gebäuden des Kreises Borken und der Stadt Ahaus werden zur Zeit Photovoltaik-Anlagen installiert. Hinter dem Projekt steht die "Energiefonds Westmünsterland GmbH", ein Gemeinschaftsunternehmen der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH, der Stadtwerke Ahaus und der Sparkasse Westmünsterland.

Die ersten Photovoltaik-Anlagen werden zur Zeit in Borken auf dem Kreishaus und der Neumühlenschule, in Rhede auf der Hans-Christian-Andersen-Schule, auf den Berufskollegs in Gronau und Ahaus sowie auf dem Kombibad AquaAhaus vorbereitet.

"Voraussichtlich bis Ende November sollen sie ans Netz gehen", blickt SVS-Geschäftsführer Alfred Kramer auf den baldigen Start der Stromeinspeisung. Betrieben werden die Anlagen von der "Energiefonds Westmünsterland GmbH", an der die SVS sowie die Stadtwerke Ahaus mit jeweils 180.000 Euro und die Sparkasse Westmünsterland mit 40.000 Euro beteiligt sind.

Das Investitionsvolumen liegt bei insgesamt rund einer Million Euro. Geschäftsführer des Energiefonds ist SVS-Vertriebsleiter Clemens Lösing. Der Kreis und die Stadt Ahaus überlassen dem Fonds ihre Dächer zur Nutzung. Der Energiefonds ist offen für weitere Vermieter von Dachflächen.

Dass sich neben zwei regionalen Energieversorgern auch die Sparkasse Westmünsterland als Finanzdienstleister am Sonnenstrom-Projekt beteiligt, erklärt deren Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme mit dem Leitmotiv, das sich auf alle Aktivitäten der Sparkasse beziehe: "Was unternehmen wir heute, damit etwas für die Zukunft bleibt?" Eine starke regionale Wirtschaft, menschlicher Zusammenhalt und eine gesunde Umwelt hingen voneinander ab. So habe die Sparkasse allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres rund 60 Millionen Euro an Fördermitteln zur Nutzung erneuerbarer Energien und zum energieeffizienten Bauen und Sanieren vermittelt. Geld, das die Lebensqualität erhöht und der heimischen Wirtschaft zu Gute kommt. "Mittelfristig wollen wir auch geeignete Dächer von Sparkassen-Standorten mit Photovoltaik-Anlagen ausrüsten", so Heinrich-Georg Krumme, "die Planungen hierzu sind bereits angelaufen."

Die Photovoltaik-Anlage auf dem AquaAhaus bezeichnet Erster Beigeordneter Hans-Georg Althoff als "ideale Ergänzung" der bereits installierten thermischen Solaranlage. Diese nutzt die Sonnenenergie zur Beheizung des Bades. Und Thomas Spieß ergänzt: "Wir werden weiter nach geeigneten Dächern suchen."