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Fallstricke bei Solarenergie: Photovoltaikanlagen werden von der Wohngebäudeversicherung nicht automatisch abgedeckt

Immer mehr Haushalte produzieren ihren eigenen Strom oder ergänzen ihr bestehendes Heizungssystem mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. So stieg der Anteil der Photovoltaikanlagen in deutschen Haushalten in den letzten Jahren um mehr als 60 Prozent. Was unter Umweltgesichtspunkten eine erfreuliche Entwicklung darstellt, kann im Falle eines Schadens durch die Risiken in der Gebäudeversicherung für Hausbesitzer ärgerlich enden: Dann nämlich, wenn der Versicherungsschutz die kostspielige Photovoltaikanlage auf dem Dach nicht umfasst.

„Viele Wohngebäudeversicherte versäumen es, sich zu informieren, welcher Schutz mit der bestehenden Police tatsächlich gegeben ist und wissen daher nicht, dass die energetischen Meisterwerke nicht automatisch mitversichert sind“, zeigt die Berufspraxis von Jens Grönke, Sachverständiger und Geschäftsführer der Regudat GmbH. „In diesem Zusammenhang informieren dann auch nur wenige Hausbesitzer ihre Gebäudeversicherung über die Aufrüstung auf dem Dach“, ergänzt er. Bei einem kleineren Sturmschaden an der Anlage können dann auf den Versicherten schnell ein paar Tausend Euro Reparaturkosten zukommen. Darüber hinaus ist das gesamte Gebäude unterversichert, denn die Neuanschaffung einer Photovoltaikanlage erhöht den Gesamtgebäudewert signifikant. Wird dieser nicht neu berechnet und der Versicherung nachgemeldet, bewirkt dieser gestiegene Versicherungswert die Unterversicherung. Die Versicherungssumme für das Gebäude liegt unter dem aktuell gültigen Versicherungswert und muss daher angepasst werden.

So empfiehlt der Sachverständige, schnellstmöglich zu prüfen, welchen Schutz die aktuelle Police der Wohngebäudeversicherung bietet und sie gegebenenfalls um diese 'Gefahr' Photovoltaikanlage zu erweitern. „Bei Unklarheiten sollte nicht gezögert werden, den Makler, Versicherungsvertreter oder im Zweifelsfalle die Versicherungsgesellschaft selbst zu Rate zu ziehen“, so Jens Grönke. Diese können im Übrigen auch darüber informieren, ob beispielsweise Bedienfehler, Sabotage oder Induktionsschäden an der Anlage mitversichert sind. „Selbstverständlich steht auch unser Büro für Fragen zu Verfügung. Als Versicherungsauskunftei ist es unter anderem unser Ziel, Versicherte über Stolpersteine in der Gebäudeversicherung aufzuklären und vor finanziellem Schaden zu bewahren“, informiert Grönke.

Weitere Informationen unter www.regudat.de