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Wärmepumpen erfüllen kostengünstig und klimafreundlich die EnEV-Vorgaben

(epr) Seit mehr als zehn Jahren legt die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, fest, wie viel Heizenergie ein neu errichtetes Gebäude maximal verbrauchen darf. Ab Mai gilt die neue EnEV 2014, die die primärenergetischen Vorgaben für Neubauten verschärft. Spätestens, wenn ab Januar 2016 auch die zweite Stufe der Verordnung greift, führt kein Weg an stärkerer Dämmung oder einer besonders sparsamen Heizungsanlage vorbei.

Für gut informierte Bauherren muss das Bauen deshalb aber nicht teurer werden. Da die Verordnung technologieoffen gestaltet ist, können Bauherren selbst entscheiden, wie sie die Standards erfüllen.

Ein Tipp, um die neuen Effizienzstandards ohne Mehrkosten einzuhalten, sind elektrische Wärmepumpen. Die klimafreundlichen und sparsamen Anlagen nutzen regenerative Umweltwärme aus Boden, Luft oder Grundwasser zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung. Hinzu kommt ein kleiner Anteil Strom als Antriebsenergie – und genau hier drin steckt der „Trick“: Da im Zuge der EnEV-Novelle auch der Primärenergiefaktor (PEF) für Strom abgesenkt wird, reduziert sich der Primärenergiebedarf von Häusern mit Wärmepumpe von ganz allein. Mit der schrittweisen Anpassung des PEF von 2,6 auf 2,0 reagiert die Politik auf den starken Zuwachs von Strom aus regenerativen Quellen in deutschen Netzen.

Das gibt Bauherren Spielraum bei Gebäudehülle und Haustechnik: Sie können sich bei teuren Maßnahmen wie der Fassadendämmung auf die von der EnEV geforderte Mindestqualität beschränken, ohne das Primärenergieziel zu gefährden.

Wer dagegen weiter auf fossile Heiztechniken setzt, ist gezwungen, deutlich mehr Geld in die Abdichtung der Gebäudehülle und zusätzliche Haustechnik zu investieren. Eine Musterrechnung des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e.V. auf Grundlage eines EnEV-Standard-Einfamilienhauses zeigt, dass Gas- oder Öl-Brennwert-Heizungen in Kombination mit einer Solarthermieanlage für die Trinkwassererwärmung die ab 2016 gültigen EnEV-Vorgaben um etwa 25 Prozent verfehlen. Hingegen erfüllen Häuser mit Wärmepumpen, die gemäß der aktuell gültigen EnEV errichtet wurden, problemlos schon heute die Vorgaben, die ab 2016 gelten.

Infos und Expertenrat unter www.waermepumpen.de