Solarinfo 3.0 - Photovoltaik & Alternativen

Translator


powered by:

Aktuell sind 58 Gäste und keine Mitglieder online

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Neues Bewertungsverfahren bringt schnelleren Nachweis

(epr) Der Gebäudebereich macht in Deutschland etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs aus und bildet damit den größten Verbrauchssektor – Grund genug, um genau hier die Reduzierung der CO2-Emissionen und die Steigerung der Energieeffizienz weiter voranzutreiben. Ein zentraler Punkt sind dabei Dämmmaßnahmen, die sowohl den Heizwärmebedarf einer Immobilie sowie die Energiekosten für den Eigentümer senken als auch positive Auswirkungen auf den langfristigen Werterhalt des Gebäudes haben.

Wer sich für eine energetische Sanierung entscheidet, holt in der Regel einen Experten wie beispielsweise einen Bauingenieur, Architekten, Energieberater oder Handwerker mit ins Boot. Dieser wird zwangsläufig mit dem Thema „Wärmebrücken“ konfrontiert. Es handelt sich dabei meistens um Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, die aufgrund der Baukonstruktion entstehen können. Wärme, die bekanntermaßen den Weg des geringsten Widerstandes nimmt, kann deshalb an manchen Stellen schneller nach außen transportiert werden als an anderen.

Die Reduktion solcher Wärmebrücken stellt also eine wichtige Maßnahme zur Senkung des Energieverbrauchs dar. Und ihre Bewertung ist ein wesentlicher Bestandteil eines KfW-Effizienzhaus-Nachweises, der für die Förderprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ benötigt wird. Bisher war für die Berechnung einer jeden einzelnen Wärmebrücke ein detailliertes Verfahren notwendig, das selbst für viele Sachverständige nur mit großem Aufwand korrekt umzusetzen war. Um das Vorgehen zu vereinfachen und gleichzeitig die Qualität der Neubauten und Sanierungen zu sichern, hat die KfW Bankengruppe nun eine Arbeitshilfe für die KfW-Effizienzhausberechnung entwickelt:

Das Infoblatt „KfW-Wärmebrückenbewertung“ steht im Partner-Portal unter www.kfw.de/partner im Menüpunkt „Arbeitshilfen & Service“ zur Verfügung und bietet Dokumentationshilfen und Empfehlungen zur Ausführung von Anschlussdetails sowie erweiterte KfW-Verfahren zur Wärmebrückenbewertung – wie den erweiterten Gleichwertigkeitsnachweis oder das KfW-Wärmebrückenkurzverfahren. Damit wird das gesamte Prozedere für den sachverständigen Experten erleichtert, sodass eine energetische Sanierung im Rahmen des Programms „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ noch attraktiver wird.

Mehr unter www.kfw.de.

Bildnachweis: KfW-Bildarchiv