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Energieausweis: Hohe Akzeptanz bei Architekten, Bauunternehmern und SHK-Installateuren

Der Energieausweis ist in aller Munde. Wohin man auch schaut erfährt man mehr über die kürzlich beschlossenen Neuerungen oder es werden Seminare angeboten. Wie stehen jedoch Architekten, Bauunternehmer und Installateure dem Energieausweis gegenüber? Grundsätzlich positiv, so das Ergebnis einer Studie von BauInfoConsult. Aber es gibt auch Kritikpunkte.

43 Prozent der Architekten, 42 Prozent der Bauunternehmer und 49 Prozent der SHK-Installateure, die angaben, dass sie in der Praxis oft oder manchmal mit dem Energiepass zu tun haben, sind dem Energieausweis gegenüber positiv eingestellt. Bei 15 Prozent der Architekten, 7 Prozent der SHK-Installateure und 11 Prozent der Bauunternehmer überwiegen die Kritikpunkte, so dass sie zu einer negativen Einschätzung gelangen. Wie in der Grafik zu erkennen, gibt es jedoch auch eine Reihe von Akteuren, die keine eindeutige Stellung beziehen. 

{mosgoogle left}„Gutes Instrument, um den Energieverbrauch in Deutschland zu senken.“

Warum stehen die befragten Architekten, Bauunternehmer und SHK-Installateure dem Energieausweis positiv gegenüber? 38 Prozent der dazu befragten Architekten, 45 Prozent der Bauunternehmer und 20 Prozent der SHK-Installateure sehen den E-nergieausweis vor allem als ein gutes Instrument, um den Energieverbrauch in Deutschland zu senken. Darüber hinaus leistet aus der Sicht von fast 30 Prozent der befragten Architekten der Ausweis einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, bietet mehr Transparenz (26 Prozent), ist verständlich (21 Prozent) und alle Akteure profitieren davon. Ebenfalls 17 Prozent der befragten Installateure begründen ihre positive Einstellung mit dem Beitrag des Ausweises zum Umweltschutz; 15 Prozent der SHK-Installateure gehen davon aus, dass der Energieausweis Impulse für den Modernisierungsmarkt liefert.

Auch kritische Stimmen zum Energieausweis

Trotz des insgesamt positiven Ergebnisses, ist der Energieausweis bei Architekten, Installateuren und Bauunternehmern nicht ohne Kritik. Die befragten Architekten bemängeln insbesondere, dass eine Verbrauchsorientierung wenig sinnvoll sei und kein Mittel sei, um zuverlässige Aussagen zu treffen. Kritiker aus den Reihen der Bauunternehmer sehen den Energieausweis als „willkürliches und politisches Zwangsinstrument“, welches zum Beispiel zur Entwertung von Gebäuden führe und/oder für Neubauten überflüssig sei. Auch die Kritiker aus den Reihen der SHK-Installateure führen an, dass es sich dabei nicht um ein Mittel handle, mit dem man zuverlässige Aussagen treffen könne.

Jahresanalyse 2007 von BauInfoConsult

Die Ergebnisse stammen aus der Untersuchung zur Jahresanalyse von BauInfoConsult. Insgesamt wurden 763 Architekten, Bauunternehmer und Installateure zu verschiedenen Themen befragt. Darunter zum Beispiel auch Trends und Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche, Auftraggeber und Auftragsbeschaffung, die Rolle im Bauprozess sowie unter anderem zum Einkaufs- und Informationsverhalten.

Die Jahresanalyse von BauInfoConsult ist ab sofort erhältlich.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bauinfoconsult.de