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Alternative Energiegewinnung wird immer wichtiger - irreführende Werbung der Vattenfall Europe AG untersagt

Bei der zurzeit stattfindenden Weltklimakonferenz auf der indonesischen Insel Bali beraten mehr als 6000 Delegierte aus 192 Staaten über ein Nachfolgeabkommen zum 2012 auslaufenden Kyoto Protokoll. Die Klimaforscher sind sich einig: Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Es müssen Alternativen gefunden werden. Dabei rückt die Energiegewinnung ohne klimaschädigende Emissionen immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit - wie die Stromerzeugung aus Sonnenenergie.

Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin - wie ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 4. Dezember 2007 belegt.

{mosgoogle left}Dort wurde einer einstweiligen Verfügung gegen die Vattenfall AG stattgegeben, die den Begriff "CO2-frei" irreführend verwendete (Az: 97 O 297/07). Die Einstweilige Verfügung hatte die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH & Co. KG, Volmerstr. 9, 12489 Berlin, erwirkt, die sich der Nutzung solarer Energie widmet. Die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH & Co. KG weist darauf hin, dass die einstweilige Verfügung noch nicht rechtskräftig ist.

Die Vattenfall Europe AG, eines der führenden Energieunternehmen Deutschlands und größter Wärmeerzeuger in Europa, hatte in einer Anzeige in zahlreichen deutschen Publikumszeitschriften und auf seiner Internetseite behauptet, "ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk" zu errichten. Diese Behauptung sah das Gericht als falsch an, da bei einem Braunkohlekraftwerk immer CO2 freigesetzt werde. Dies ist auch der Fall, wenn das Kraftwerk kein CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt, sondern dieses in unterirdischen Stätten einlagert.

Damit folgt das Gericht der Auffassung der Bundesregierung, die die Verwendung des Schlagworts "CO2-frei" für die in diesem Fall der Vattenfall Europe AG angewendete CCS-Technik als irreführend einstufte. Vattenfall ist unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro untersagt worden, diese Behauptungen weiterhin werblich einzusetzen.

Jahr für Jahr werden aus Kohle, Öl und Erdgas Milliarden von Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen. Jedes Jahr nimmt der CO2-Gehalt der Luft weiter zu.

Solarenergie ist dagegen zu 100 Prozent CO2-frei. Bei der Produktion von Solarstrom wird mittels von Photovoltaikanlagen die Energie der Sonne in nutzbaren Strom umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist. Dabei entstehen keine klimaschädlichen Emissionen - insbesondere kein CO2.

So hat beispielsweise die SOLON AG, einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke, schon heute als weltweit erstes Unternehmen ein 100 Prozent CO2-freies Mobilitäts-Konzept entwickelt.

Eine futuristisch anmutende Solartankstelle, die ausschließlich über einen Photovoltaik-Generator mit Energie gespeist wird, sorgt für die "Betankung" batteriebetriebener Fahrzeuge - 100 Prozent CO2-frei. Solon betreibt seit 2006 auch das größte Photovoltaik-Kraftwerk der Welt auf Gut Erlasee bei Arnstein.

Weitere Infos unter www.solonag.com