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Hermann Scheer (SPD) zur Energiepolitik der CDU in Hessen
 
Es geht auch anders. "Was in Hessen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien möglich ist, sieht man am Beispiel der HEAG in Darmstadt, so H. Scheer von der SPD in Hessen. Es bestätigt die Realisierung unseres Programms, bis 2013 60 Prozent der Stromproduktion in Hessen mit Erneuerbaren Energien sicherzustellen", resümierte Dr. Hermann Scheer, nach einem Wahlsieg von Andrea Ypsilanti als Umwelt- und Wirtschaftsminister vorgesehen, heute nach einem Besuch des Unternehmens. Die HEAG versorge mit einer Million Menschen etwa ein Sechstel des hessischen Marktes mit Strom. "55 Prozent dieses Stromes entstammen Erneuerbaren Energiequellen, der Rest ist Kraft-Wärme-Kopplung und Gas. Dies entspricht bereits weitestgehend dem, was wir in fünf Jahren für Hessen insgesamt anstreben."

{mosgoogle left}Gegenwärtig beziehe allerdings die HEAG den Großteil ihres Anteiles an Erneuerbaren Energien aus Importen, weil die Landesregierung eine systematische Standortverhinderungspolitik für Erneuerbare Energien betreibe - mit dem negativen Ergebnis, "dass die Wertschöpfung nicht bei uns stattfindet, weil wegen der politischen Genehmigungswiderstände keine Standorte zur Verfügung stehen. Doch wir werden das ändern!" kündigte Scheer an.

Die HEAG zeige, dass es praktisch möglich sei, ohne Atomstrom die Grundlast in Hessen sicherzustellen und ohne neue Kohlekraftwerke auszukommen. "Deshalb ist das Unternehmen bereits aus dem Kohlekraftwerk Mainz-Wiesbaden ausgestiegen." Scheer begrüßte, dass der Versorger in den nächsten fünf Jahren 400 Millionen Euro in neue Energien investieren wolle. "Dieses Geld muss vollständig in Hessen bleiben können, es wäre fahrlässig, weiterhin alle Sperren auf politischer Seite aufrechtzuerhalten und die Weiterentwicklung damit auszubremsen", sagte Scheer.

Weitere Informationen unter www.hermannscheer.de