Solarinfo 3.0 - Photovoltaik & Alternativen

Translator


powered by:

Aktuell sind 34 Gäste und keine Mitglieder online

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Klimawandel - Europäische Woche für nachhaltige Energie

Wie kann mit erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln dem Klimawandel wirksam begegnet werden? Um diese Frage zu beantworten, startete die EU-Kommission die Woche für nachhaltige Entwicklung.

Mehr als 100 Akteure aus Industrie und Gesellschaft werden dazu zwischen dem 28. Januar und dem 1. Februar 80 Veranstaltungen in acht Ländern organisieren.

"Es ist heute allen klar, dass wir dem Klimawandel und der Importabhängigkeit der europäischen Energiewirtschaft am wirksamsten durch Energieeffizienz und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien entgegenwirken können. Wir werden den Klimawandel jedoch nur dann erfolgreich bekämpfen können, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen und sich auch die Bürger wirksam beteiligen und genau das ist das Ziel der europäischen Woche für nachhaltige Energie," sagte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs.

Erst letzte Woche hatte die EU-Kommission ein ehrgeiziges Maßnahmenpaket zur Energie- und Klimapolitik vorgelegt. Es will dem Klimawandel wirksam begegnen. Dafür müssen die Mitgliedsländer der EU ihre Treibhausgase drastisch reduzieren.

Europäisches Klimapaket vorgelegt

Am Ende der Woche soll klar sein, wie wirksam die europäischen Strategien und Initiativen sind - und dies auch auf lokaler und regionaler Ebene. Dabei geht es nicht nur um das neue EU-Energiepaket. Auch intelligente Technologien, wie Photovoltaik,  Energieeffizienz im Alltag, Verkehr und städtische Mobilität sind Themen. Fachleute denken darüber nach, wie CO2 in odernen Kohlekraftwerken gebunden und gespeichert werden kann.

Es geht auch ganz konkret zu. So unterzeichnen die EU, Einzelhandelsunternehmen, Energieversorger und Glühlampenhersteller am 28. Januar eine Vereinbarung zur Förderung des europaweiten Vertriebs mehrerer Millionen Energiesparlampen.

Am 29. Januar eröffnet Energiekommissar Andris Piebalgs den Bürgermeisterkonvent. Auch hierbei geht es darum, Treibhausgase zu reduzieren. Fast 100 Städte, unter ihnen 15 Hauptstädte, haben sich bereit erklärt, ihre CO2-Emissionen mehr als 20 Prozent zu senken. Damit würden sie das europäische Ziel übererfüllen.

Diskutieren Sie die nationale Strategie!

Die Bundesregierung hat ihre Nachhaltigkeits-Ziele in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie gebündelt. Seit Ende 2007 steht ein Konsultationspapier im Internet. Jede und jeder kann sich darin einbringen.

2008 wird die Bundesregierung dieses wichtige Zukunftsprogramm weiterentwickeln. Bis zum 31. Januar können Sie Ihre Meinung zum Konsultationspapier mitteilen.

Das Diskussionspapier finden Sie unter www.dialog-nachhaltigkeit.de