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Was kommt nach dem Öl?

Welche Energie wird uns bewegen, wenn die Ölvorräte sich ihrem Ende zuneigen? Wieviel Mobilität wollen wir und vor allem welche? Ist eine Mobilität denkbar, die mit den Ressourcen langfristig schonend umgeht und sie nutzt, anstatt sie zu verbrauchen? Antworten auf diese Fragen gibt das neue Telepolis-Buch "Mobilität im regenerativen Zeitalter" von Matthias Brake, das jetzt bei Heise erschienen ist.

 alternative newsDer größte Teil des Welt-Energieverbrauchs stammt heute noch aus den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas. Straßen-, Flugverkehr und die Schifffahrt sind nahezu gänzlich von Erdölprodukten abhängig, die Bahnen setzen weltweit immerhin zu zwölf Prozent Elektrizität als Antriebsenergie ein. Mobilität hat die Produktionsbedingungen und damit die Arbeits- und Lebensbedingungen verändert. Modernes Nomadentum folgt der Arbeit, soziale Bindungen können nur durch ein noch Mehr an Mobilität aufrecht erhalten werden. Doch was ist, wenn der mobilen Gesellschaft der Treibstoff ausgeht?

Der Abschied vom Öl rückt näher und mit ihm auch die Notwendigkeit eines schrittweisen Umbaus hin zu einer Mobilität, die sich aus regenerativen Energien speist. Ob Windräder, Biogas, Solaranlagen, Gezeitenkraftwerke oder Erdwärme - um nur einige zu nennen - Forschung und Technik haben mittlerweile einen hohen Stand der regenerativen Energiegewinnung und -nutzung erreicht. Mit Hochdruck arbeiten Wissenschaftler und Techniker an Hybridantrieben, Brennstoffzellen, Elektromotoren und Biokraftstoffen, um die Mobilität auch nach dem Ende des Öls aufrechterhalten zu können.

Das Buch spürt dem bereits einsetzenden Wandel von fossilen zu regenerativen Energieträgern nach und untersucht seine Auswirkungen auf unsere Mobilität in der nahen Zukunft. Der Autor stellt neue Ansätze der Energiegewinnung, Verteilung und Nutzbarmachung vor und beleuchtet zugleich deren gesellschaftliche Auswirkungen sowie die Konsequenzen für Logistik, Arbeitszeitmodelle, Kooperationsformen und den künftigen Städtebau.

Das Buch ist erhältlich bei: (Telepolis) Heise, April 2009, 180 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-936931-61-7 16,00 Euro (D) / 16,50 Euro (A) / 28 sFr oder bei Amazon

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